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Sachsen Classic 2016: Opel feiert den Rekord C


Opel Rekord C (1966–1972).
Foto: Opel

ampnet – 10. August 2016. Opel nutzt die 14. Sachsen Classic (18. bis 20. August 2016), um 50 Jahre Opel Rekord C zu feiern. Die 1966 gestartete und bis Anfang 1972 gefertigte Baureihe wird auf der rund 600 Kilometer langen Oldtimer-Rallye durch eine Limousine (Startnummer 99), den dreitürigen Kombi Caravan (Nr. 101) und ein seltenes, vom Spezialisten Deutsch umgebautes Cabrio (Nr. 100) repräsentiert. Gelenkt werden die Jubilare von den Schauspielern Tim Wilde, Katharina Thalbach und ihrer Enkelin Nellie sowie von Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock.

Los geht es am 18. August in Zwickau zur Einführungsrunde mit den ersten sechs Wertungsprüfungen. Am zweiten Tag rollen die 180 Oldtimer durch das Erzgebirge mit einem kurzen Ausflug nach Tschechien und weiter ins schöne Vogtland mit Ziel in der Chursächsischen Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Von dort führt die Strecke am dritten Tag zu den klassischen Prüfungen an der Steilen Wand von Meerane und auf dem Sachsenring. Die Rallye besucht am Sonnabend, 20. August auf dem Sachsenring den Sächsischen Verkehrssicherheitstag, dort finden dann die Oldtimer-Prüfungen vor großer Zuschauerkulisse statt. Das Finale folgt schließlich in Chemnitz – direkt vor dem Rathaus.

Im August 1966 erschien mit dem Opel Rekord C ein völlig neues Modell. War der Rekord B im Prinzip nur ein optisch veränderter Rekord A, so war die Generation C die seit langem ersehnte Neuentwicklung. Der Wagen wuchs in allen Dimensionen, die blattgefederte Hinterachse wich der Fünf-Lenker-Achse mit schräg stehenden Stoßdämpfern. Zwar handelte es sich prinzipiell immer noch um eine Starrachse, allerdings sorgten die Schraubenfedern und die exaktere Führung durch vier Längslenker und dem berühmten Panhard-Stab als Querlenker für ein deutlich präziseres und zugleich komfortableres Fahrverhalten. Vom Konzept her sollte diese Hinterachse praktisch unverändert bis ins Jahr 1986 überdauern.

Der 1,5-Liter-Motor wurde in der Leistung auf 58 PS reduziert. Ein 1,7-Liter-Motor mit 60 PS war neu im Programm. Für die L Modelle stellte der 75 PS starke 1.7 S bis 1969 und danach der 1.7 N die Grundmotorisierung dar. Der Caravan war erstmals als Fünftürer in L-Ausstattung sowie als Sechszylinder mit 2,2 Liter Hubraum und 95 PS lieferbar.

Mit dem Coupé gelang Opel Anfang 1967 schließlich der große Wurf: Als topmodernes Fastback-Coupé ohne sachliche B-Säule – also mit voll versenkbarer seitlicher Fensterfront – war das Opel Rekord C Coupé ein echter Hingucker. Das Fastback-Heck war in der zweiten Hälfte der 60er Jahre in den USA das bestimmende sportliche Attribut eines Coupés – die berühmten Muscle-Cars ließen grüßen. Außerdem gab es ab 1967 für 4000 Mark Aufpreis einen Cabrio-Umbau auf Basis der zweitürigen Rekord-Limousine durch die Firma Karl Deutsch Karosseriebau in Köln. Es entstanden aber lediglich 50 Exemplare. (ampnet/jri).

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